IHF-Handballregeln

Veröffentlicht in Schiedsrichter

Beitragsseiten

Regel 18

Zeitnehmer und Sekretär

18:1

Grundsätzlich hat der Zeitnehmer die Hauptverantwortung für die
Spielzeit, das Time-out und die Hinausstellungszeit hinausgestellter
Spieler.

Der Sekretär hat die Hauptverantwortung für die Spielerlisten, das
Spielprotokoll, das Eintreten von Spielern, die nach Spielbeginn
ankommen, und das Eintreten von nicht teilnahmeberechtigten
Spielern.

Andere Aufgaben wie die Kontrolle der Zahl der Spieler und
Mannschaftsoffiziellen im Auswechselraum sowie das Aus- und
Eintreten von Auswechselspielern und das Zählen der Anzahl
der Angriffe nach der Versorgung eines Spielers auf der Spielfläche

gelten als gemeinsame Verantwortungen. Diese Entscheidung ist
eine Tatsachenfeststellung


Generell sollte der Zeitnehmer (und falls anwesend ein Technischer
Delegierter des zuständigen Verbandes) die notwendigen
Spielunterbrechungen vornehmen.

Siehe auch Erläuterung 7 zu den korrekten Verfahren beim
Eingreifen von Zeitnehmer/Sekretär bei der Erfüllung einiger ihrer
oben beschriebenen Verantwortungen.

Nur gültig für den Bereich des DHB:
Es ist erlaubt, die Aufgaben von Sekretär und Zeitnehmer auf eine Person zu
vereinigen.

18:2

Wenn keine öffentliche Zeitmessanlage vorhanden ist, muss der
Zeitnehmer den Mannschaftsverantwortlichen jeder Mannschaft
über die gespielte oder noch zu spielende Zeit unterrichten, insbe-
sondere nach einem Time-out.

Wenn es keine Zeitmessanlage mit automatischem Signal gibt, über-
nimmt der Zeitnehmer die Verantwortung für das Auslösen des
Schlusssignals zur Halbzeit und zu Spielende (siehe Regel 2:3).

Sofern die öffentliche Zeitmessanlage nicht auch für die Anzeige
von Hinausstellungszeiten
(bei IHF-Spielen mindestens drei pro
Mannschaft) eingerichtet ist, platziert der Zeitnehmer eine Karte auf
dem Zeitnehmertisch, auf welcher für jede Hinausstellung die Zeit
des Wiedereintritts und die Nummer des hinausgestellten Spielers
aufgeführt sind.