IHF-Handballregeln

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Regel 11

Der Einwurf

11:1

Auf Einwurf wird entschieden, wenn der Ball die Seitenlinie vollstän-
dig überquert hat oder wenn ein Feldspieler der abwehrenden
Mannschaft
den Ball zuletzt berührt hat, bevor dieser die Torauslinie
seiner Mannschaft überquert hat.

Wenn der Ball die Decke oder über der Spielfläche befestigte
Vorrichtungen berührt, ist ebenfalls auf Einwurf zu entscheiden.


11:2

Der Einwurf wird ohne Pfiff der Schiedsrichter (ausgenommen 15:5b)
von der Mannschaft ausgeführt, deren Spieler den Ball vor dem Über-
queren der Linie oder Berühren der Decke oder einer über der
Spielfläche befestigten Vorrichtung nicht zuletzt berührt hatten.


11:3

Der Einwurf ist an der Stelle auszuführen, an welcher der Ball die
Seitenlinie überquerte oder, hat er die Torauslinie überquert, am
Treffpunkt von Seiten- und Torauslinie auf der Seite des Tores, auf der
er die Torauslinie überquerte.

Wenn der Ball die Decke oder eine über der Spielfläche befestigte
Vorrichtung berührt hat, ist der Einwurf an der dem Ort der
Berührung nächstgelegenen Stelle auszuführen.


11:4

Der Werfer muss mit einem Fuß in korrekter Stellung auf der Seitenlinie
stehen, bis der Ball seine Hand verlassen hat. Die Stellung des ande-
ren Fußes ist beliebig (13:1a, 15:6, 15:7 Absatz 2 und 3).


11:5

Die Spieler der anderen Mannschaft dürfen bei der Ausführung des
Einwurfs nicht näher als 3 m an den Werfer herantreten (15:4, 15:9, 8:7c).

Dies gilt nicht, sofern sie unmittelbar an ihrer Torraumlinie stehen.